Museum Forum Arenacum

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Rindern

Letzte Änderung: 22.07.2013

Pressestimmen

Josef Gietemann, Vorsitzender des Rinderner Heimatvereins Arenacum, stellte die Planungen vor
 

„Wir starten in 2004 voll durch“
 

Von KERSTIN OLAÑETA

KLEVE-RINDERN. „Wir starten in diesem Jahr voll durch!“ Strahlend erzählte Josef Gietemann, Vorsitzender des Rinderner „Arenacum“, der RP von den Plänen des engagierten Heimatvereins. Für 2004 seien drei Ausstellungen geplant: „Los geht’s Ende März mit der Fotoausstellung ,Damals und Heute am Niederrhein’“, sagt Gietemann. Im Museum Forum Arenacum werden neben den historischen Schmuckstückchen von Clemens Reinders auch aktuelle Fotos zu bestaunen sein - eine umfangreiche Dokumentation des Lebens am Niederrhein. „Am 5.September eröffnen wir eine Ausstellung zum 60. Jahrestag der Luftlandung der Alliierten“, fährt Gietemann fort. Im Museum seien dann Flugblätter und weiteres Bild- und Textmaterial zur Aktion „Market Garden“ zu besichtigen.

„Im Spätherbst schließlich heißt es bei uns im Museum: ,Geld stinkt nicht - Pecunia non olet’“, so Gietemann weiter. Dank einer einmaligen Leihgabe von Münzfunden aus dem Haus Koekkoek könne so ein umfangreicher Abriss über den frühromanischen bis spätantiken Zahlungsverkehr gegeben werden. Natürlich werde man auch die Moderne berücksichtigen - etwa nach dem Motto „Von der Sesterze bis zum Euro“.

Nach den Sommerferien sei geplant, die römisch-fränkische Dauerausstellung auszudehnen: „Viele Rinderner haben uns Funde überlassen“, sagt der Vorsitzende. Der ganze Schrank sei voll... Des Weiteren möchte der Heimatverein die Aktionen, die Zusammenarbeit mit der Rinderner Grundschule fortsetzen, gar intensivieren. „So gewinnen bereits die Kinder Spaß an Heimatgeschichte“, ist sich Gietemann sicher.

Übrigens freut sich der Verein riesig über den großen Besucherzuwachs, den das Museum in den vergangenen Monaten verzeichnete. „Von Anfang 2003 bis heute zählten wir 1200 Besucher - das übersteigt unsere Erwartungen.“ In diesem Jahr schon seien zahlreiche Gruppen zu Gast im Museum gewesen. Viele buchten das Komplett-Paket - also Museum plus Willibrord-Kirche. „Allerdings wäre unser Erfolg, wären unsere weiteren Planungen ohne die hervorragende Mitarbeit der 14Ehrenamtlichen nicht möglich“, betont Gietemann. Hinzu komme die Unterstützung durch das Fachpersonal: Archäologin Heike Baumewerd und die museumspädagogische Beraterin Ulrike Krautheim. Mittelfristig planen die engagierten Museumsmacher eine enge Kooperation mit dem Kranenburger Heimatverein. „Außerdem ist voraussichtlich Anfang März unser zweisprachiger Museumsprospekt fertig“, so Gietemann. Die Internetseite auf Niederländisch folge.

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Rindern hat ein eigenes Museum!

Auf über 120 m² zeigen wir Ihnen keltische, römische und fränkische Funde aus Rindern und seiner Umgebung. Darunter die Bronzefunde aus Düffelward, keltische Münzen des 1. vorchristlichen Jahrhunderts, Geldstücke der römischen Kaiserzeit, feine Terra Sigillata, römisches Gebrauchsgeschirr, Schiffsfunde aus dem Spyck sowie fränkische Grabfunde und Vieles mehr!
 

Öffnungszeiten:
sonntags 14.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kleve-Rindern, Hohe Str. 116
Im Dorfzentrum, an der Johanna-Sebus-Grundschule
Telefon: 02821/3370 oder 02821/18315

Email:
info(a)forum-arenacum.de

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