Museum Forum Arenacum

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Rindern

Letzte Änderung: 22.07.2013

Pressestimmen

Was New York und Rindern verbindet

  Kleve, 22.11.2007

Rindern. Peter Minuit kaufte 1626 den Indianern Manhattan f├╝r 60 Goldgulden ab – sp├Ąter zog es ihn nach Rindern. Fotograph Werner Meyer stellt im Museum Forum Arenacum den Kontrast der Metropole zu dem Dorf dar.

Einer kleinen unscheinbaren Br├╝cke am Drususdeich steht die Brooklyn Bridge gegen├╝ber. St. Patricks Church – so gro├č wie der K├Âlner Dom – wirkt vom Rockefeller-Center blickend – klein; die St. Willibrord-Kirche erscheint dem Betrachter hingegen riesig. Die Figur des Heiligen Willibrord kann den bombastischen Ausma├čen der Freiheitsstatue nicht die Stirn bieten. ÔÇ×Rindern – New York” verbindet auf den ersten Blick rein gar nichts. Der riesigen Metropole stellt der Fotograf Werner Meyer im Museum Forum Arenacum das D├Ârfchen Rindern entgegen. Denn eines haben sie doch gemeinsam: Peter Minuit war es, der am 6. Mai 1626 ÔÇ×Manahatta” (indianisch f├╝r ÔÇ×Insel aus Fels”; heute: Manhattan) f├╝r 60 Goldgulden den Indianern abkaufte (ÔÇ×der legend├Ąre Deal”, so Meyer). Der geb├╝rtige Weseler war zwischen 1631 und 1638 eben auch Klever B├╝rger. Seine Frau Gertrud Raet stammte aus einer der f├╝hrenden Patrizierfamilien. In Rindern errichteten sie den Hoppensackhof in der Bauernschaft Havik.  Doch Rindern, so macht Meyer deutlich, m├╝sse den Vergleich nicht scheuen. W├Ąhrend New York aus seiner Sicht eher als Ereignis zu betrachten sei, k├Ânne Rindern dem eine hohe Lebensqualit├Ąt entgegen stellen. ÔÇ×In New York gibt's praktisch keine Tiere, keine B├Ąume. Sie k├Ânnen kein Fenster ├Âffnen...”, erz├Ąhlt der Weltenbummler aus Krefeld. Der Vergleich wirke zun├Ąchst grotesk, sei aber spannend.  Eingebunden in das Projekt ist zudem die Johanna-Sebus-Grundschule. Kunstp├Ądagogin Marianne T├Ânnissen wird in einer Unterrichtsreihe das Thema der Ausstellung aufgreifen. Eine Thema, dass leicht kindgerecht aufgearbeitet werden k├Ânne, so T├Ânnissen: ÔÇ×Den Kindern wird gezeigt, wie riesig, wie monstr├Âs New York im Vergleich zu Rindern ist. Alle Rinderner k├Ânnten in einem halben Hochhaus von New York wohnen.” Die Werke der Drittkl├Ąssler werden anschlie├čend ebenso ausgestellt. Zudem sei geplant, eine Stra├če nach Minuit zu benennen.

Bis zum 31. Januar werden Fotographien und Urkunden im Rinderner Museum zu sehen sein, die den Kontrast herausstellen. Ge├Âffnet ist sonntags von 14 bis 17 Uhr oder nach Absprache;  0 28 21/33 70

Marco Virgillito

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├ľffnungszeiten:
sonntags 14.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kleve-Rindern, Hohe Str. 116
Im Dorfzentrum, an der Johanna-Sebus-Grundschule
Telefon: 02821/3370 oder 02821/18315

Email:
info(a)forum-arenacum.de

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