Museum Forum Arenacum

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Rindern

Letzte Änderung: 22.07.2013

Pressestimmen

Vom Wesen des Menschen

15.03.2007 / LOKALAUSGABE / KLEVE

AUSSTELLUNG. Museum Forum
Arenacum zeigt "Frühe Plastiken - Späte Bilder" des Malers und Bildhauers Walther Brüx. KLEVE. Es sind ruhige, getragene Farben in Öl, mit denen der Maler spielt. Geometrie und Ordnung sprechen aus seinen Bildern. Seine wohl bekannteste Arbeit ist aber die Gipsbüste von Joseph Beuys, deren Original zu sehen ist. Das kleine Museum Forum Arenacum in Rindern zeigt ab Sonntag, 18. März, eine Auswahl mit Werken des Klever Bildhauers und Malers Walther Brüx.

 Unter dem Titel "Frühe Plastiken - Späte Bilder" gibt die Ausstellung sowohl einen Überblick über das frühe bildhauerische Schaffen als auch einen Einblick in seine späte Malerei in Öl und Aquarell. So sieht der Betrachter die nach einem Zeitungsfoto entstandene Büste der Düsseldorfer Kunsthistorikerin Skiba. "Mein Vater hat nicht nur Äußerlichkeiten festgehalten, er hat das Wesen des Menschen gezeigt", sagt sein Sohn Manuel über den im vergangenen Jahr Verstorbenen, den er für einen "brillanten Porträtisten" hält. Eindrucksvoll sind auch die Plastiken des Klever Künstlers Hanns Lamers und der aus Rindern stammenden Bäuerin Elisabeth Siebers, die Ende der 50er-Jahre verstarb.

 Walther Brüx habe, so weiß Roland Verheyen vom Museum, bis zum Schluss gearbeitet. "Er war unserem Museum eng verbunden und oft hier zu Gast." In seinen späten Jahren war er fast ausschließlich als Maler tätig, konzentrierte sich mehr und mehr auf abstrakte Darstellungen. Die kleine Werkschau in Rindern ist seit Jahrzehnten die erste Ausstellung mit seinen Arbeiten. "Walther Brüx hat eher zu seinem privaten Vergnügen gemalt", erinnert sich Verheyen.

 CLAUDIA GRONEWALD

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